Matthias Creutziger
Roland Nagel

MUSIK
Straßenecke – Konzertsaal

21. März bis 17. Mai 2020


Im Skulpturengarten Werke von
Paul Böckelmann, E.R.NA., Konstanze Feindt Eißner,
Marion Hempel, Uwe Hempel, Bernhard Männel,
Thomas Reichstein, Reinhard Pontius, Miguel Sanoja,
Wieland Richter, Doreen Wolf


MUSIK: STRASSENECKE | ROLAND NAGEL

Roland NagelDie „Musik der Straße“ meiner frühen Kindheit nach dem 2. Weltkrieg waren „Die Mackenbacher“, Wandermusikanten aus der Westpfalz. Obwohl deren Blütezeit schon vorbei war, konnte man sie noch in kleinen Gruppen auf den Straßen und Plätzen erleben. Erstaunlich, dass mir dies erst bei der Zusammenstellung der Fotos wieder eingefallen ist. Möglicherweise habe ich unbewusst nach den vielfältigen Formen der Straßenmusik gesucht, als ich die vorliegenden Fotos gemacht habe. Ich fand sie in Fußgängerzonen, an touristischen Brennpunkten, in U-Bahnen und manchmal, völlig überraschend hinter der nächsten Straßenecke oder in einem Park. Immer, wenn ich Zeit und Muße hatte, versuchte ich ein „Portrait“ einzufangen.

Die Fotos wurden von 2004 bis 2018 in Europa, Nordamerika und Südafrika in großen und kleinen Städten und auch in einem Dorf an der Ostsee aufgenommen. Manchmal erkennt man den Ort; häufi g auch nicht. Aber dann ist dieser auch völlig unwichtig und nur das Bild ist von Bedeutung. Die Bilder geben einen kleinen Einblick in die Mannigfaltigkeit der Instrumente in der Straßenmusik. Von der Drehleier, der allgegenwärtigen Gitarre, über Kochtöpfe bis hin zur Rebab.

Sie zeigen aber auch, dass oft nur ein schmaler Grat zwischen Lebensfreude und Lebenskampf besteht. In manchen Bildern spürt man förmlich die Lebensfreude; in anderen offenbart sich erst auf den zweiten Blick das Leid eines ganzen Landes.

Roland Nagel

Vita unter rolandnagelfotografie.de

Roland Nagel „Edinburgh, 2013“Roland Nagel „Warschau, 2005“

MUSIK: KONZERTSSAL | MATTHIAS CREUTZIGER

Matthias Creutziger„Verinnerlichung und Expression des Körperlichen“. Für kaum eine Musik ist das Hören ebenso wichtig wie das Sehen, wie für den Jazz. Die Liebe zu dieser Musik, erst als Schlagzeuger, dann Jazzkritiker, haben Matthias Creutziger überhaupt veranlasst, auch zur Kamera zu greifen. Insbesondere die Improvisationsmusik verlangt die Präzision des Augenblicks, auch in der Fotografi e. Auf diese, seine unvergleichliche Bildsprache aufmerksam geworden, drängten Orchester oder Musiker der klassischen Bereiche ihn, auch aus ihrem Umfeld ähnliche Porträts oder Momente festzuhalten.

Wie kaum einem Anderen gelingt es ihm, den schöpferischen Vorgang des Musizierens einzufangen und zugleich die Wesensarten und Eigenheiten des Musikers zu respektieren. Seine thematische Vorliebe für Jazz-Innovationen ist legendär.

Seiner Faszination für Theater und Bühne folgte die Theaterfotografie im großen Stil. Sein umfangreiches Gesamtwerk ist vertreten in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen und wurde in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt.

Es erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit diesen Meister seines Faches ausstellen zu dürfen.

Vita unter creutziger.de

Matthias Creutziger „Sir Colin Davis“Matthias Creutziger „Miles Davis“

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Lieselotte Rojas Sanoja
Dresden, Februar 2020

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